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April 27 2017

Jazzszene: Alte und junge Wilde

Intakt Records aus Zürich hat die Londoner Jazzszene aufgemischt. Mit dem Festival in London hat das Label das Ansehen des Schweizer Jazz gehoben.

Schweizer Uhrenindustrie: Das Ende der Legenden

Zwischen Krisen und Hochkonjunktur: Bruno Bohlhalter hat eine Geschichte der schweizerischen Uhrenindustrie geschrieben, die mit einigen Mythen der Branche aufräumt.

Palästinensische Israeli: Es ist kompliziert

Die beiden Schauspieler Sana Jammalieh und Aiman Daw berichten über Alltag und Leben in ihrer gespaltenen Heimat. Und sie eröffnen als Special Guests das heurige Pink-Apple-Festival.

Maos Unlust auf den Koreakrieg: Folgsam im Namen der Weltrevolution

Als sich für Nordkorea in dem von Kim Il Sung losgetretenen Krieg 1950 eine Niederlage abzeichnete, forderte Stalin Mao auf, auf kommunistischer Seite einzugreifen. Doch dieser schrak zunächst zurück.

Aufstand gegen die Eliten: Wer bestimmt, was stimmt?

Das «postfaktische Zeitalter» stellt nicht die Wahrheit an sich infrage. Aber sie zu definieren, war immer ein Privileg der Bessergestellten – und das provoziert Reaktionen.

DHM-Direktor Raphael Gross: «Der Begriff der Nation kann sehr Verschiedenes meinen»

Der neue Direktor des Deutschen Historischen Museums Raphael Gross äussert sich über seine Rolle als Schweizer und die gegenwärtigen Anforderungen an ein Nationalmuseum.

Die USA unter Donald Trump: Amerika, hast du es (immer noch) besser?

Die Politik ist in Aufruhr, die Zukunft erst mal düster. Unter Trump gilt Sprunghaftigkeit als Programm. Was können die Europäer, aller Kritik zum Trotz, vom neuen amerikanischen Politstil lernen?

Abschiebung von Azubis empört Firmen

Die Wirtschaft fordert einen Stopp dieser umstrittenen Praxis, weil Flüchtlinge in Ausbildung ein Aufenthaltsrecht haben.

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Plastik fressende Raupen und Co.: Entdeckt von Doktor Zufall

Eine spanische Forscherin hat eine Plastik fressende Raupenart entdeckt - per Zufall. Es ist nicht das erste Mal, dass pures Glück die Wissenschaft voranbringt. Hier sind neun bekannte Beispiele.
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Lebenszeitprävalenz, im bisherigen Leben und lebenslang [Gesundheits-Check]

Fehler macht jeder. Wenn man Glück hat, sind es harmlose Fehler, Schreibfeler beispielsweise. Oft macht man aus Betriebsblindheit auch dumme Fehler: Man arbeitet mit zu wenig Sorgfalt etwas ab, weil es einfach scheint und übersieht etwas, was man eigentlich hätte sehen müssen. Und es gibt die hochnotpeinlichen Fehler, etwa wenn man im Brustton der Überzeugung etwas behauptet, das sich mühelos nachprüfbar als falsch herausstellt. Im Laufe meines Lebens habe ich alle Fehlerarten selbst ausprobiert, viele mehrfach. Ganz gemein sind die nach der Fehlerrelativitätstheorie unvermeidbaren Fehler: Man liest ein längeres Werk einmal, zweimal Korrektur, lässt es von anderen Leuten auch korrekturlesen, alles fein. Wenn es gedruckt ist, schlägt man es auf – und das Erste, was man sieht, ist ein Fehler. Wie gesagt, wenn man Glück hat, nur ein Schreibfeler. Ich bin inzwischen der festen Überzeugung, dass längere Texte unabhängig von der Häufigkeit und Sorgfalt des Korrekturlesens auf 100 Seiten je mindestens fünf Fehler enthalten. Das ist eine Form der Fehlerfortpflanzung, die wissenschaftlich noch weitgehend unerforscht ist.

Tröstlich ist, dass es allen Leuten so geht, siehe oben meinen ersten Satz. Vor kurzem hatten wir hier eine Überlegung aus dem Buch „Normal. Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen“ von Allen Frances diskutiert. Thema des Buches ist – der Untertitel sagt es – die Kritik daran, dass Menschen immer leichter eine psychiatrische Diagnose erhalten, also zu viele Menschen unnötig als „krank“ erklärt werden. Auf Seite 161 kann man bei Frances Folgendes lesen:

„Anfang der Achtzigerjahre hatte etwa ein Drittel der Amerikaner die Diagnose einer lebenslangen psychischen Störung zu gewärtigen.47 Heute ist es bereits rund die Hälfte.48 Und mit über 40 Prozent holt Europa rasch auf.49 Manche halten diese Zahlen noch für untertrieben – akribischer angelegte Prospektivstudien veranschlagen die Prävalenz lebenslanger Störungen sogar auf das Doppelte. Wenn wir diesen einschätzungen Glauben schenken, dann ist unsere Bevölkerung, sind unsere Gesellschaften mit psychischen Störungen nahezu gesättigt.“

Hier liegt der Fall eines Fehlerteufels vor, der mitdenkt. Damit meine ich nicht, dass man „einschätzungen“ groß schreibt, das ist der harmlose Schreibfeler. Frances beklagt die Inflation der psychiatrischen Diagnosen und der Fehlerteufel lässt ihn boshafterweise selbst daran teilhaben. Dass die Hälfte der Bevölkerung eine „lebenslange“ psychische Störung haben soll, könnte einem schon komisch vorkommen. Aber letzte Satz im Zitat scheint das ja als bewusste Formulierung auszuweisen, deswegen liest sicher mancher darüber weg, zumal die Aussagen noch durch drei Literaturreferenzen belegt sind. Nur, wenn man die nachschlägt, springt einem der Fehlerteufel gleich aus den Überschriften entgegen. Es geht dort nämlich um „Lifetime Prevalence Rates“, um Lebenszeitprävalenzen. Damit ist gemeint, ob jemand zum Befragungszeitpunkt jemals (in seinem Leben) schon einmal eine psychische Störung hatte. Dieses Maß ist z.B. sinnvoll, wenn man wissen will, in welchem Umfang in der Bevölkerung Erfahrungen mit bestimmten Krankheiten vorliegen. Wenn man statt dessen beispielsweise 12-Monatsprävalenzen abfragt („wurde bei Ihnen in den letzten 12 Monaten eine psychische Störung festgestellt“), oder Punktprävalenzen („leiden Sie derzeit unter einer psychischen Störung“), dann erfasst man die aktuelle Krankheitslast in der Bevölkerung.

Dass die Lebenszeitprävalenz psychischer Störungen hoch ist, ist zu erwarten. Als Kind eingenässt? ADHS gehabt? Stottern behandelt? Später vielleicht mal eine Phase mit zu viel Alkohol, was dem Arzt aufgefallen war? Da kommt schnell eine hohe Lebenszeitprävalenz zusammen, auch bei vielen später recht gesunden Menschen war eben irgendwann einmal irgendetwas. Eine „lebenslange“ psychische Störung hat man dagegen für immer.

Ich vermute, dass der Absatz im amerikanischen Original korrekt formuliert ist und nur die Übersetzerin im Bemühen, den sperrigen Begriff „Lebenszeitprävalenz“ zu vermeiden, zur besser lesbaren, aber sachlich falschen „lebenslangen“ psychischen Störung griff. An der Inflation des Ausmaßes psychischer Störungen waren in dem speziellen Fall wohl nicht übereifrige Psychiater schuld, sondern eine wohlmeinende Übersetzerin.

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Angemessene und unangemessene Vergleiche [Gesundheits-Check]

Die AfD hat ihr neues Spitzenduo gewählt, das die beiden Flügel der Partei geradezu in idealer Weise verkörpert: den nationalkonservativen alten Herrn Gauland, nomen est omen, und die junge Frau Weidel, international erfahrene Ökonomin, hochintelligent, Musterschülerin des verstorbenen Gesundheitsökonomen Peter Oberender, der arme Leute einst auf die Möglichkeit hinwies, sie könnten ihre Kasse doch durch den Verkauf ihrer Organe aufbessern.

Die Süddeutsche Zeitung zitiert heute von der Facebook-Seite der neuen AfD-Spitzenfrau: Man habe “328 Euro Asylkosten pro Bürger im Jahr” und “dafür muss ein deutscher Rentner 1512 Flaschen sammeln”. Das sei eine “schlimme Prioritätensetzung unserer Regierung”. Ist das ein angemessener Vergleich? Oder erinnert das zu Recht an furchtbare Zeiten?

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April 26 2017

5 Reasons Why Trump’s Corporate Tax Cut is Appallingly Dumb

Trump wants to cut the corporate tax rate from 35 percent to 15 percent, in order to “make the United States more competitive.”

This is truly dumb, for 5 reasons:

1. The White House says the United States has one of the highest corporate tax rates in the world. Baloney. After corporate deductions and tax credits, the typical corporation pays an effective tax rate of 27.9 percent, only a tad higher than the average of 27.7 percent among advanced nations.

2. Trump’s corporate tax cut will will bust the federal budget. According to the Congress’s own Join Committee on Taxation, it will reduce federal revenue by $2 trillion over 10 years. This will either require huge cuts in programs for the poor, or additional tax revenues from the rest of us.

3. The White House says the tax cuts will create a jump in economic growth that will generate enough new revenue to wipe out any increase in the budget deficit. This is supply-side nonsense. The Congressional Research Service reviewed tax cuts since 1945 and found no evidence they generate economic growth. Ronald Reagan and George W. Bush both cut taxes, and both ended their presidencies with huge budget deficits. Bill Clinton raised taxes, and the economy created more jobs than it did under Bush or Reagan.

4. American corporations don’t need a tax cut. They’re already hugely competitive as measured by their profits – which are at near record highs.

5. The White House says corporations will use the extra profits they get from the tax cut to invest in more capacity and jobs. Rubbish. They’re now using a large portion of their profits to buy back their shares of stock and to buy other companies, in order to raise their stock prices. There’s no reason to suppose they’ll do any different with even more profits.

Don’t fall for Trump’s corporate tax giveaway. It will be a huge windfall for corporations and a huge burden on ordinary Americans.

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Theory and evidence for the last two decades of tariff reductions

Tariff barriers today are small on average, suggesting only limited welfare gains from their removal. This column argues, however, that the current generation of standard trade models have missed an important source of gains from trade by neglecting the more complex case of a world with production linkages and multiple sectors. Under monopolistic competition, the effects of firm entry may be so powerful, that optimal tariffs are not positive but negative. Even the removal of small positive tariffs could thus produce significant welfare gains.
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Democracy and meritocracy

Ancient Athenians drew lots to determine who served in public office, but oligarchs at that time (and ever since) have argued that there is a trade-off between competence and fair representation. This column uses Swedish population data on cognitive and leadership ability to argue that democracy in Sweden has created government by competent people who are representative of all walks of life. Sweden’s inclusive meritocracy suggests that electoral democracy can help us avoid the tension between representation and competence.
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In a neuro-techno future, human rights laws will need to be revisited

New human rights laws to prepare for advances in neurotechnology that put the 'freedom of the mind' at risk have been proposed today in the open access journal Life Sciences, Society and Policy.
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Ranking Pressefreiheit - Freie Medien in nur 49 Staaten

Reporter ohne Grenzen: Lage weltweit verschlechtert – Österreich stabil auf Platz 11 – Türkei weitere vier Plätze auf 155 gesunken
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Tag gegen den Lärm - Wenn Töne die Ohren durchdringen

Wie gesundheitsschädlich ist Lärm? Schallforscher präsentieren Ausstellung, die aufklären soll, worauf es ankommt beim Musikhören oder auf der Autobahn
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USA bauen Raketenabwehr in Südkorea auf

Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel gehört zu den größten Krisenherden weltweit. Die USA haben nun mit dem Aufbau eines umstrittenen Raketenabwehrsystems begonnen. Ein atomgetriebenes Raketen-U-Boot legte bereits in Südkorea an.

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Aufgriffe - 13.184 illegal Einreisende in Deutschland im ersten Quartal

Rund ein Drittel reiste durch Österreich
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Strafzölle: Trump lässt es auf einen Handelskrieg mit Kanada ankommen

Mit der Ankündigung von Strafzöllen auf Holzimporte verschärfen US-Präsident Donald Trump einen brisanten Konflikt mit dem zweitwichtigsten Handelspartner Kanada. Kanadas Regierungschef und Trump telefonieren.
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